Ankommen zum Runterkommen - Deine Reise zum Kraftort

Ankommen zum Runterkommen - Deine Reise zum Kraftort

 

Im heutigen Blogbeitrag möchte ich dir meinen persönlichen Favoriten zur Schlafoptimierung vorstellen: den Kraftort. Es gibt davon sehr viele auf dieser Erde, welche die Menschheit schon längere Zeit faszinieren. Dazu gehören The Ayers Rock in Australien, Macchu Pichu in Peru oder Stonehenge in England. Wie sich Kraftorte auf unseren Organismus auswirken und wie du dadurch auch besser schlafen kannst,  erfährst du in diesem Beitrag. Dies soll kein esoterischer Artikel werden, jedoch bin ich der festen Überzeugung, dass die Macht der Gedanken unser Leben positiv beeinflussen kann.

Mein persönlicher Kraftort ist auf Hawaii, auf einem Vulkan auf der Insel Maui. Dies ist jener Ort, an den ich gedanklich zurückreisen kann, um vollkommen glücklich, zufrieden und ruhig zu werden. Ich nutze diesen Kraftort vor allem dann, wenn ich mich entspannen möchte und ich nicht einschlafen kann. Durch diese gedankliche Reise entspanne ich mich tiefer und empfinde positive Gefühle.

 

In meiner aktuellsten Podcastfolge habe ich mit Dr. Peter Kirschner von Anima Mentis über das Finden von Kraftorten und wie sie sich auf unsere Gesundheit und unseren Schlaf auswirken gesprochen. In diesem Interview erfahrt ihr, warum Kraftorte für ihn so wichtig sind, wo seine Kraftorte liegen und in welchen Situationen er sie nutzt.

 

Kraftorte einst und heute

 

Ein Kraftort kann überall sein: in der Natur, in deinem Zuhause oder auch in dir. Der Glaube an Kraftorte ist schon tausende Jahre alt. In Athen glaubten viele, Zeus und die anderen Götter wohnen am Olymp, einem besonderen Ort. Einem Kraftort vielleicht. Vielleicht ist ein Kraftort auch in uns, denn Chinesen wiederum glaubten, das Herz sei die Heimat der Gedanken. Wer mit dem Herzen denkt, nimmt die Welt durch Gefühle, statt mit dem Verstand wahr. Ein alter Gedanke, dem in unserer Zeit wieder mehr Beachtung geschenkt wird. Eine andere Form des Erlebens ist so möglich. Oft ist  ein Kraftort jedoch ein physischer Ort, den du entdeckst und dann in deiner Erinnerung abspeicherst, um ihn immer wieder mental zu besuchen.

Kraftorte können deiner persönlichen Entwicklung den Raum bieten, den du brauchst, um dein Herz zu öffnen und zur Ruhe zu kommen. Außerdem helfen sie dir zu entspannen, wenn du einmal Entschleunigung brauchst.

 

Finde deinen Kraftort

 

Wenn du einen Kraftort finden möchtest: Gehe mit offenen Augen und einem offenen Herzen durch die Welt. Ein Kraftort kann überall sein. Eine Waldlichtung, eine Bergspitze, ein Seeufer, ein Ausblick aufs Meer, eine Blumenwiese, schneebedeckte Hänge, ein besonderer Platz in einer Stadt, der Anblick eines Gemäldes,… Wenn du einen Ort findest, der als Kraftort in Frage kommt, nimm dir Zeit. Nimm den Ort mit allen Sinnen wahr: Wie riecht es? Nach Salz, nach Regen, nach Kaffee? Was hörst du? Den Wind, das Plätschern des Wassers, Vogelgesang, sanftes Stimmengewirr? Was siehst du? Was fühlst du? Den Sand unter deinen Füßen, den Wind auf deiner Haut, die Gräser zwischen deinen Fingern?

Oftmals kommen in dir dann positive Emotionen auf. Vielleicht willst du am liebsten für immer hierbleiben, fühlst dich geborgen und sicher oder hast eine zündende Idee.

An diesen besonderen Gefühlen des „im Hier und Jetzt sein“, sich rundherum wohl und angekommen fühlen, der Kreativität, die dich durchströmt, erkennst du deinen Kraftort. Präge dir alles ein, was du empfindest und wahrnimmst. Das hilft dir dabei, wenn du deinen Kraftort innerlich besuchen möchtest.

 

Positive Effekte von Kraftorten auf unseren Organismus

 

Unser Körper ist ein Wunder der Natur und deshalb kann ein tatsächlicher, aber auch ein mentaler Besuch an deinem Kraftort dazu führen, dass sich der Herzschlag verlangsamt, die Atmung ruhiger wird, die Gedanken nicht mehr so wild herumkreisen und die Körpertemperatur steigt. Diese körperlichen Reaktionen wirken sich positiv auf dein Entspannungsniveau und Wohlbefinden aus. Wenn du gedanklich zu deinem Kraftort reist, verdeutliche dir innerlich, was du sehen, fühlen, riechen und hören konntest. So kannst du die positiven Gefühle, die du wahrgenommen hast, als du vor Ort warst, wieder empfinden. Daran ist nichts Magisches, oder Esoterisches. Es ist die Energie deiner Aufmerksamkeit, die du auf etwas Positives, Schönes, Bereicherndes lenkst, was dir guttut. Wer an einem schönen, geliebten Ort ist, egal, ob tatsächlich oder mental, entspannt sich und ist zufriedener. Du kannst deine Aufmerksamkeit bewusst steuern und deine Energie dadurch anheben.

Wenn du dich also vorm Einschlafen an deinen Kraftort zurückdenkst, kannst du schneller einschlafen und besser durchschlafen.

 

Kraftorte pflegen

 

Um die wunderbare Wirkung deines Kraftortes zu erhalten, kannst du ihn mit einem kleinen Ritual versehen. Das kann eine Meditation, ein Gebet oder einfach dein persönlicher Gruß sein. Wenn du kannst, besuche ihn, wenn du wichtige Fragen hast, Energie oder Ruhe brauchst. Nimm jedoch davon Abstand, ihn für Alltägliches, wie ein Picknick, eine Partie Fußball, etc. zu nutzen. Es ist ein besonderer Ort für besondere Tätigkeiten und Momente. Stärke diese besondere Verbindung, die du zu diesem Ort hast. Dadurch bleibt er dein Kraftort.

 

Kraftorte zuhause

 

Auch in den eigenen vier Wänden kannst du einen Kraftort finden oder schaffen. Hierfür gehst du am besten aufmerksam durch deine Räume. Wo fühlst du dich besonders wohl? Du kannst diesen Platz noch individuell gestalten, ihn z.B. mit Blumen und Kerzen dekorieren oder gemütlich ausstatten. Am besten weihst du deinen Kraftort zuhause auch mit einem persönlichen Ritual ein und pflegst ihn so, wie jeden anderen Kraftort.

 

Kraftorte in Wien und Umgebung

 

Auch mitten in der Stadt sind Kraftorte zu finden. In Wien sind darunter einige Parkanlagen, z.B. der Schlosspark Schönbrunn, der Türkenschanzpark oder der Sternwartepark. Auch Brunnen wie der Vermählungsbrunnen am Hohen Markt und andere, genauso wie Denkmäler (z.B. das Elisabeth Denkmal), stehen oft an besonderen Orten. Bei einem Spaziergang durch diese Grünanlagen, vorbei an Denkmälern, Bäumen, Gedenksteinen etc. kannst du, wenn du aufmerksam bist, eine besondere Energie spüren. Entweder, die Orte zogen die Bauten an, oder die Bauten zogen positive Gedanken an, was sie zu Kraftorten machte. Jedenfalls sind es besondere Orte und vorbeischauen lohnt sich.

 

Der wichtigste und naheliegendste Kraftort allerdings, liegt in dir: deine positive Gedanken. Deine Aufmerksamkeit, das Beobachten und Wahrnehmen von Schönem, Beruhigendem, Energetisierendem, schenkt dir Kraft. Speichere besondere Orte innerlich ab, um sie in herausfordernden Situationen oder während ruheloser Einschlafversuche innerlich zu besuchen und dir von ihnen Ruhe und Kraft zu holen.

 

Da dieser Artikel die mentale Seite unserer Gesundheit und im engeren Sinne unseres Schlafes beleuchtet hat, werde ich dir im nächsten Beitrag erzählen, wie sich binaurale Töne auf unseren Organismus auswirken, wie du sie für das Ein- und Durchschlafen und deine Produktivität nutzen kannst.

 

Das nötige Hintergrundwissen und die Quellen die ich für diesen Artikel verwendet habe, findest du alle hier.

Wenn du nach der Umsetzung aller Tipps immer noch keinen ruhigen Schlaf findest oder weitere Tipps brauchst, und ein individuelles Coaching mit mir vereinbaren möchtest, dann mach dir doch einen persönlichen Termin mit mir aus.

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.