Das optimale Schlafzimmer - Teil 1

Das optimale Schlafzimmer - Teil 1

 

Im heutigen Artikel möchte ich mehr auf die Bedeutung deiner Schlafumgebung eingehen und was daran so wichtig ist, dass du dich dort wohlfühlst. Damit dein Geist und dein Körper in diesem Raum bestmöglich zur Ruhe kommen und um langfristig gesund sein können, ist die Gestaltung dieses Raumes ausschlaggebend.

Es ist wichtig zu wissen, dass Myelin dafür verantwortlich ist warum wir etwas immer und immer wieder machen. Myelin ist eine fettlösliche Substanz welche unsere Nerven schützt und es hilft bei der Übertragung von Impulsen vom Gehirn zu anderen Teilen des Körpers. Je öfter wir etwas machen, desto stärker wird diese Verbindung. Hier spricht man auch vom sogenannten Muskelgedächtnis. Im Sinne der Gewohnheit, ist es also essentiell was du wann, wie und wo machst. Denn so sind Tätigkeiten und Räume durch Gewohnheiten miteinander verbunden. Stell dir einmal dein Schlafzimmer vor, was genau machst du dort? 

Nimmst du deine Arbeit mit ins Bett, liest du noch einen Fachartikel oder scrollst noch durch die letzten Posts und Feeds auf Instagram und Co? All das kann dich länger wach halten, ebenso wie wichtige oder belastende Gespräche, der Blick auf den Stapel Arbeit in der Ecke, die Bügelwäsche, und, und, und. Dein Schlafzimmer sollte jedoch nur für zwei Dinge verwendet werden: zum Schlafen und für die Romantik. 

In meinen vergangenen Artikeln  Chronodisruption bzw.  Digitalisierung und Schlaf  kannst du nachlesen welche Dinge und Gedanken deinen Schlaf beeinflussen können.

 

Die perfekte Ruheoase

„Schlaf-Zimmer“: Was befindet sich alles in deinem Schlafzimmer, das einen anderen Zweck erfüllt, als schlafen? Ein Schreibtisch, ein Heimtrainer oder Ähnliches? Mach dein Zimmer zu einem echten Schlafzimmer und finde neue Plätze für diese Dinge.

„Dunkelkammer“: Licht von Straßenlampen und Co. Stören deinen Schlaf und Rhythmus. Schaffe dir Verdunkelungsmöglichkeiten mit Jalousien, Vorhängen oder einer Schlafmaske. Stell alle elektronischen Geräte aus statt, um auch minimale Standbylichter zu eliminieren. 

„Ruhezone“: Auch Geräusche und Lärm können dich wachhalten. Minimiere alle Geräuschquellen, egal ob sie von draußen hereindringen oder aus deiner Wohnung kommen oder versuche Ohrstöpsel um Unvermeidbares wie laute Nachbarn auszublenden. Auch weißes Rauschen kann eine gute Möglichkeit sein, einen angenehmen Klangteppich über störende Geräusche zu legen. Rhythmische Geräte wie Ventilatoren und Co. können jedoch sogar entspannend wirken. Wenn du gerne mit Musik einschläfst: Stelle eine automatische Endzeit hierfür ein. So musst du dich später nicht mehr darum kümmern und kannst zu beruhigenden Klängen einschlummern. 

„Bleib cool“: Die Raumtemperatur hat großen Einfluss auf die Schlafqualität. Denn, wenn wir schlafen, sinkt unsere Körpertemperatur. 16 bis 18 Grad Celsius Raumtemperatur sind optimal und unterstützen deinen Körper hierbei. 

„Wie man sich bettet, so liegt man“: Das Sprichwort hat einen wahren Kern! Ein Drittel unseres Lebens schlafen wir. Da sollte es auch gemütlich sein! Kontrolliere die „Haltbarkeitsdauer“ deiner Matratze und deines Polsters und ihren Komfort. Investiere in eine an dich angepasste Neuanschaffung und es wird sich lohnen. 

Auch die richtige Bettdecke und die passenden Bezüge aus Naturfasern fördern den Komfort, die richtige Körpertemperatur und damit Erholung. Genauso ist es bei Kleidung: nackt schlafen reguliert die Körpertemperatur besonders gut, aber auch spezielle Kleidung wie von dagsmejan, die ich seit kurzem verwende, lassen dich ruhig und thermoreguliert schlafen. Hör doch mal in die Podcastfolge rein, in der ich mit Andreas Lenzhofer von dagsmejan über Pyjamas, Thermoregulation und Schlaf spreche. 

 

 

Wie du nun gesehen hast, ist nicht nur Schlaf selbst ein sehr wichtiges Thema, wenn es um deine Gesundheit geht, sondern auch wie du deine Schlafumgebung und dich selbst auf das Schlafen vorbereitest. 

Da das Thema optimale Schlafumgebung ein sehr umfangreiches ist, habe ich mich dazu entschieden zwei Teile daraus zu machen.  

Das nötige Hintergrundwissen und die erwähnten Studien findest du alle hier in meiner Sxchlafdatenbank.

 

Im nächsten Artikel erfährst du, wie sich ätherische Öle und die Farbgestaltung deines Schlafzimmers positiv auf deinen Schlaf auswirken. 

Wenn du nach der Umsetzung aller Tipps immer noch keinen ruhigen Schlaf findest oder weitere Tipps brauchst, und ein individuelles Coaching mit mir vereinbaren möchtest, dann mach dir doch einen persönlichen Termin mit mir aus.

 

 

 

 

 

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